Die Ungehörigkeit des Glücks - Jenny Downham

Mai 23, 2017

Hallo Bücherwürmer! Heute habe ich eine Rezension zu dem Buch »Die Ungehörigkeit des Glücks« von Jenny Downham für euch. Dieses Buch habe ich freundlicherweise vom C. Bertelsmann Verlag und vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Hierfür möchte ich mich herzlich bedanken !

Allgemeines

ISBN: 978-3-570-10292-3
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 480 Seiten
Preis:19,99 €
 

Inhalt

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Meine Meinung

Die Idee hinter "Die Ungehörigkeit des Glücks" hat mich wirklich sehr fasziniert, weil dieses Buch einen in verschiedene Generationen, und in ihre Verbindungen untereinander, eintauchen lässt. Hierbei haben mir besonders die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere gefallen. Jenny Downham schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man mit den Charakteren sympathisiert und sich sofort in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen kann. Außerdem hat mir besonders gut die starke Persönlichkeit der Protagonistin Katie gefallen. Ich finde, dass dieses Buch, besonders durch Katie, viele Leser zum nachdenken anregen kann, weil Katie mit ihrer Art fasziniert und als Vorbild angesehen werden kann. Des Weiteren hat mir die Thematik sehr gut gefallen, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, in dem es um das Thema Demenz geht. Hier hat es Jenny Downham geschafft die Problematik der Krankheit anschaulich darzustellen, diese aber auch mit einer spannenden und wunderschönen Lebensgeschichte zu verknüpfen. Die an Demenz erkrankte Mary, die Großmutter von Katie, war mir von Anfang an sympathisch und ihre Lebensgeschichte ist einfach nur herzerwärmend. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, dass dieses Buch es geschafft hat wichtige Themen wie Verzeihen, Liebe und Sexualität, aber auch eine Reise durch die Zeit zu verbinden. Außerdem haben mir die Perspektivwechsel zwischen Katie und Mary sehr gut gefallen, sodass man in beide Welten eintauchen konnte. Somit spielen sich zwei Parallelhandlungen ab, die beide sehr spannend sind. Katie ist nämlich nicht nur in einem Zwiespalt zwischen ihrer Mutter und Mary, sondern auch dabei sich selbst zu finden. Allgemein verbindet das Buch somit nicht nur eine wirklich emotionale Geschichte, sondern ist mit sympathischen Charakteren, Humor und einer spannenden Reise durch die Familiengeschichte von Mary, ihrer Tochter, und Katies Mutter, Caroline und Katie ausgestattet.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von diesem Buch bin, weil es mich zum nachdenken angeregt hat und wunderschön geschrieben ist. Des Weiteren habe ich die Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es spannend und interessant zugleich ist. Somit bin ich wirklich froh das Buch gelesen zu haben, spreche eine absolute Empfehlung aus und vergebe fünf von fünf Herzen.


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